3 oder 25?
Zum Abschluss des ersten «Live-Jahres» und nach nunmehr fünf Auftritten von Giant Hogweed, stellt sich mir die obige Frage: Kann man einem Publikum ein 25-minütiges Songmonster zumuten, in Zeiten, in denen man im schnelllebigen Musikbusiness alles in 3 Minuten in die Waagschale werfen und innerhalb der ersten 10 oder 20 Sekunden den Hörer «einfangen» muss? Für alle, die sich nicht (oder nicht mehr) auf eine solche musikalische Odyssee begeben wollen oder können, war der Saisonabschluss der Band im Musiktheater Rex mit Sicherheit der falsche Ort.
Aber es gibt Hoffnung: Im Rex versammelte sich eine bunte Schar an Zuhörern, die willens und offensichtlich in der Lage waren, auch ein langes Supper’s Ready intensiv zu genießen. Das war eine unglaubliche Reise durch diverse musikalische Stimmungen, die durchaus auch die Konzentration des Publikums eingefordert hat. Da gab es sowohl faszinierende Gesangsparts, als auch mitreißende instrumentale Segmente, leise und fast zerbrechliche Teile, die scheinbar schwerelos den Raum erfüllt haben, aggressive und treibende Momente, die mit purer Energie die Halle zum Beben brachten, sowie ständige Änderungen in den musikalischen Motiven, der Dynamik und der Taktstruktur. Also eine regelrechte Tour de Force durch das Flaggschiff des progressiven Rocks! Gänsehaut garantiert!
Es fällt schwer, diese Emotionspalette während Supper’s Ready und den anderen alten Genesis-Songs des Abends in Worte zu fassen. Deshalb gilt auch hier: Dabei sein, eintauchen in die Musik und sich in dem musikalischen Kosmos treiben lassen. Ein faszinierendes Abenteuer, auf das man sich einlassen sollte und das jeden reichhaltig belohnt!
Nach Abschluss des ersten Jahres kann man an dieser Stelle auch ein kurzes Zwischenfazit ziehen: Die junge Formation, die sich im Herbst 2022 gefunden und in diesem Jahr ihre ersten erfolgreichen Auftritte absolviert hat, kann im Rückblick auf eine erstaunliche Entwicklung blicken. Das Zusammenspiel der Bandmitglieder ist bereits sehr routiniert und die Abstimmungen untereinander erfolgen fast blind. Und dass hier absolut kompetente Fachleute ihre Instrumente bedienen, muss an dieser Stelle nicht gesondert erwähnt werden!
Nicht unwesentlich ist natürlich in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die «Chemie» innerhalb der Band wirklich stimmt und sich dies beim Konzert direkt auf das Publikum überträgt. Dies sorgt dafür, dass die sympatische Band mit dieser offenen und emotionalen Art alle schnell auf ihre Seite ziehen kann und ein stimmungsvoller Auftritt gewährleistet ist. Insofern ist jeder Gig von Giant Hogweed ein einzigartiges Erlebnis!
Somit bleibt mir nur noch «Danke» zu sagen an Erik, Michael, Ralf, Stefan, Sven (in alphabetischer Reihenfolge und ohne Wertung) und Wollvieh an den Reglern, dass ich Teil dieser faszinierenden und erfüllenden Reise sein durfte. Der Weg ist noch nicht beendet – ich freue mich auf die weiteren Stationen in der Geschichte von Giant Hogweed … only the sky is the limit!
Hans-Jürgen
Zum Abschluss des ersten «Live-Jahres» und nach nunmehr fünf Auftritten von Giant Hogweed, stellt sich mir die obige Frage: Kann man einem Publikum ein 25-minütiges Songmonster zumuten, in Zeiten, in denen man im schnelllebigen Musikbusiness alles in 3 Minuten in die Waagschale werfen und innerhalb der ersten 10 oder 20 Sekunden den Hörer «einfangen» muss? Für alle, die sich nicht (oder nicht mehr) auf eine solche musikalische Odyssee begeben wollen oder können, war der Saisonabschluss der Band im Musiktheater Rex mit Sicherheit der falsche Ort.
Aber es gibt Hoffnung: Im Rex versammelte sich eine bunte Schar an Zuhörern, die willens und offensichtlich in der Lage waren, auch ein langes Supper’s Ready intensiv zu genießen. Das war eine unglaubliche Reise durch diverse musikalische Stimmungen, die durchaus auch die Konzentration des Publikums eingefordert hat. Da gab es sowohl faszinierende Gesangsparts, als auch mitreißende instrumentale Segmente, leise und fast zerbrechliche Teile, die scheinbar schwerelos den Raum erfüllt haben, aggressive und treibende Momente, die mit purer Energie die Halle zum Beben brachten, sowie ständige Änderungen in den musikalischen Motiven, der Dynamik und der Taktstruktur. Also eine regelrechte Tour de Force durch das Flaggschiff des progressiven Rocks! Gänsehaut garantiert!
Es fällt schwer, diese Emotionspalette während Supper’s Ready und den anderen alten Genesis-Songs des Abends in Worte zu fassen. Deshalb gilt auch hier: Dabei sein, eintauchen in die Musik und sich in dem musikalischen Kosmos treiben lassen. Ein faszinierendes Abenteuer, auf das man sich einlassen sollte und das jeden reichhaltig belohnt!
Nach Abschluss des ersten Jahres kann man an dieser Stelle auch ein kurzes Zwischenfazit ziehen: Die junge Formation, die sich im Herbst 2022 gefunden und in diesem Jahr ihre ersten erfolgreichen Auftritte absolviert hat, kann im Rückblick auf eine erstaunliche Entwicklung blicken. Das Zusammenspiel der Bandmitglieder ist bereits sehr routiniert und die Abstimmungen untereinander erfolgen fast blind. Und dass hier absolut kompetente Fachleute ihre Instrumente bedienen, muss an dieser Stelle nicht gesondert erwähnt werden!
Nicht unwesentlich ist natürlich in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die «Chemie» innerhalb der Band wirklich stimmt und sich dies beim Konzert direkt auf das Publikum überträgt. Dies sorgt dafür, dass die sympatische Band mit dieser offenen und emotionalen Art alle schnell auf ihre Seite ziehen kann und ein stimmungsvoller Auftritt gewährleistet ist. Insofern ist jeder Gig von Giant Hogweed ein einzigartiges Erlebnis!
Somit bleibt mir nur noch «Danke» zu sagen an Erik, Michael, Ralf, Stefan, Sven (in alphabetischer Reihenfolge und ohne Wertung) und Wollvieh an den Reglern, dass ich Teil dieser faszinierenden und erfüllenden Reise sein durfte. Der Weg ist noch nicht beendet – ich freue mich auf die weiteren Stationen in der Geschichte von Giant Hogweed … only the sky is the limit!
Hans-Jürgen