Jetzt geht es endlich wieder los! Neue Saison, neues Glück .… aber nur bis zur Pause. Warum?
Ein neues Jahr. Eine neue Setlist mit Stücken, die man teilweise länger nicht mehr gehört hat. Fünf erfahrene Musiker, die absolute Könner ihres Fachs sind und uns schon viele Jahre immer wieder begeistert haben. Und eine Band, die in ihrer Gesamtheit noch wesentlich mehr ist, als die Summe ihrer einzelnen herausragenden Musiker. Was soll da noch schief gehen? Zunächst nichts. Der erste Teil des Abends war absolut gelungen. Und die Cinema Show machte Lust auf das weitere Programm nach der Pause.
Doch dann … nach der Pause war der Sound ein völlig anderer, total übersteuert. Der Bassbereich dröhnte nur noch als ein einheitlicher dumpfer Brei, was wiederum starke Resonancen auslöste. In dieser dumpfen Sosse gingen die einzelnen Instrumente/Stimmen unter. Von dem filigranen Genesis-Klang, den ich bei Giant-Hogweed gewöhnt bin und so sehr schätze, war nichts mehr zu da. Am markantesten trat dies in den Piano-Passagen von Michael zu Tage, die nur noch verzerrt und stark klirrend rüber kamen. Ganz anders als vor der Pause in der Cinema Show.
Um es klar zu sagen: das hat nichts mit den Musikern zu tun, die den Sound im Saal vermutlich gar nicht mitbekommen, da sie ihren Monitorsound über In-Ears zugeführt erhalten. Die Musiker haben da keine Chance. Die Ursache liegt vermutlich auch nicht in der PA, sondern an der Abmischung.
Ich denke, Ihr solltet Euch intern mal über dieses Problem Abmischung/Tontechnik unterhalten. Vermutlich wurden einzelne (oder mehrere) Kanäle einfach überambitioniert weit hochgezogen, frei nach em Motto, «jetzt machen wir mal richtig Dampf». Zur Klarstellung sei gesagt, es geht nicht grundsätzlich um Lautstärke, es geht um Klirren und dumpfes Bassbrummen, das die Musik ertränkt. Da ging ja sogar Eriks Bassdrum im Gedröhn unter. Hin und wieder wird ein ordentliches Bassfundament leider mit übersteuerten Bassresonancen verwechselt. Im Gegenzug, werden dann die Instrumente Übersteuert, z.B. Pianopassagen, damit man davon überhaupt was hört, und dann sind wir beim Klirren. Tja, manchmal ist weniger mehr. Und in der ersten Hälfte vor der Pause war ja alles in Ordnung!
Einfach schade, wenn so tolle Musik, wie Ihr sie zelebriert, durch technische Fehlleistung ihren Zauber verliert und das Hörerlebnis ein unangenehmes wird. Und Warum?
Wir dürfen gespannt sein, ob es in zwei Wochen in Ginsheim-Gustavsburg besser sein wird.
Ein neues Jahr. Eine neue Setlist mit Stücken, die man teilweise länger nicht mehr gehört hat. Fünf erfahrene Musiker, die absolute Könner ihres Fachs sind und uns schon viele Jahre immer wieder begeistert haben. Und eine Band, die in ihrer Gesamtheit noch wesentlich mehr ist, als die Summe ihrer einzelnen herausragenden Musiker. Was soll da noch schief gehen? Zunächst nichts. Der erste Teil des Abends war absolut gelungen. Und die Cinema Show machte Lust auf das weitere Programm nach der Pause.
Doch dann … nach der Pause war der Sound ein völlig anderer, total übersteuert. Der Bassbereich dröhnte nur noch als ein einheitlicher dumpfer Brei, was wiederum starke Resonancen auslöste. In dieser dumpfen Sosse gingen die einzelnen Instrumente/Stimmen unter. Von dem filigranen Genesis-Klang, den ich bei Giant-Hogweed gewöhnt bin und so sehr schätze, war nichts mehr zu da. Am markantesten trat dies in den Piano-Passagen von Michael zu Tage, die nur noch verzerrt und stark klirrend rüber kamen. Ganz anders als vor der Pause in der Cinema Show.
Um es klar zu sagen: das hat nichts mit den Musikern zu tun, die den Sound im Saal vermutlich gar nicht mitbekommen, da sie ihren Monitorsound über In-Ears zugeführt erhalten. Die Musiker haben da keine Chance. Die Ursache liegt vermutlich auch nicht in der PA, sondern an der Abmischung.
Ich denke, Ihr solltet Euch intern mal über dieses Problem Abmischung/Tontechnik unterhalten. Vermutlich wurden einzelne (oder mehrere) Kanäle einfach überambitioniert weit hochgezogen, frei nach em Motto, «jetzt machen wir mal richtig Dampf». Zur Klarstellung sei gesagt, es geht nicht grundsätzlich um Lautstärke, es geht um Klirren und dumpfes Bassbrummen, das die Musik ertränkt. Da ging ja sogar Eriks Bassdrum im Gedröhn unter. Hin und wieder wird ein ordentliches Bassfundament leider mit übersteuerten Bassresonancen verwechselt. Im Gegenzug, werden dann die Instrumente Übersteuert, z.B. Pianopassagen, damit man davon überhaupt was hört, und dann sind wir beim Klirren. Tja, manchmal ist weniger mehr. Und in der ersten Hälfte vor der Pause war ja alles in Ordnung!
Einfach schade, wenn so tolle Musik, wie Ihr sie zelebriert, durch technische Fehlleistung ihren Zauber verliert und das Hörerlebnis ein unangenehmes wird. Und Warum?
Wir dürfen gespannt sein, ob es in zwei Wochen in Ginsheim-Gustavsburg besser sein wird.