Saisonstart 2025
Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt und schon startet Giant
Hogweed in die neue Konzertsaison. In der BlackBox in Simmertal fand
die Première der neuen Setlist für das Jahr 2025 statt.
So wie es sich gehört, gab ein reges Umkrempeln der bisherigen
Songreihenfolge. Einiges wurde gestrichen, anderes wieder aus der
Versenkung geholt und natürlich gab es auch «neue» Stücke für die
erwartungsvollen Fans der Band. Für mich persönlich war vor allen
Dingen der Beginn des zweiten Teils von großem Interesse, da ein Song
präsentiert wurde, der weder von Giant Hogweed noch der Vorgängerband
jemals gespielt wurde: Eleventh Earl Of Mar vom Genesis-Album Wind &
Wuthering.
In den Tagen vor dem Gig hatte ich dann doch hin und wieder ein paar
mulmige Momente zu überstehen, da ich mich an den letztjährigen
Auftritt mit meinen heftigen gesundheitlichen Problemen erinnerte,
wodurch ich damals vom zweiten Teil des Programms nur wenig
mitbekommen hatte. Aber glücklicherweise habe ich den Gig in diesem
Jahr gut überstanden und konnte mich voll und ganz auf die grandiose
Darbietung der Jungs konzentrieren (im Gegensatz zu der jungen Frau,
die im ersten Teil offensichtlich einen Kreislaufkollaps hatte).
Neben den altbekannten und immer wieder gern gehörten Klassikern, die
zum Standardprogramm der Band gehören, gab es ein paar erfreuliche
Neuzugänge in der Setlist zu vermelden: Neben der Rückkehr des
Konzertopeners Watcher Of The Skies, war dies im ersten Teil des
Abends das oftmals übersehene kleine Juwel Seven Stones und der
Longtrack The Battle Of Epping Forrest. Ein epischer 12-Minüter, der
in Gabriels unnachahmlicher Art und Weise die Bandenkriege in dem
genannten Wald am Rande von London thematisiert.
Ja, dann kam nach der Pause endlich der lang erwartete Moment: Die
Welturaufführung von Eleventh Earl Of Mar! Auch eines dieser
unterschätzten Meisterwerke, das 1976 kurz nach dem Abgang von Peter
Gabriel von dem verbliebenen Genesis-Quartett geschaffen wurde. Ein
musikalisches Glanzstück, das die Band kongenial umzusetzen vermochte!
Wenn man so will, eine Zusammenfassung der kompositorischen
Fähigkeiten der frühen Genesis, umgesetzt und in die Neuzeit
transportiert von den begeistert aufspielenden Giant Hogweed.
Dass im weiteren Verlauf des Abends noch solche Schwergewichte wie
Firth Of Fifth und Supper’s Ready geboten wurden, versteht sich von
selbst. Das erste eine Steilvorlage für die Soli von Michael und Ralf,
das zweite eine geschlossene und überzeugende Teamarbeit, mit einem
furiosen und endlosen Jerusalem-Schrei von Stefan zum Abschluss.
Im Zugabenteil konnte man dann zumindest den Schlussteil (Closing
Section) von The Musical Box hören. Einfach genial der Song und
irgendwann wird er auch zur Gänze von der Band gespielt werden. Mit
einem grandiosen The Lamia endete nach rund 160 Minuten reiner
Spielzeit ein denkwürdiger Abend in der BlackBox. Herzlichen Dank für
eine grandiose Performance!
Aber bereits in 2 Wochen steht schon der nächste Gig auf der Agenda:
Samstag, 15.02.25, Burg-Lichtspiele, Ginsheim-Gustavsburg! Auch dies
wieder eine Première, da weder die Band noch ich selbst diese
Örtlichkeiten kennen. Man darf gespannt sein …
Hans-Jürgen
Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt und schon startet Giant
Hogweed in die neue Konzertsaison. In der BlackBox in Simmertal fand
die Première der neuen Setlist für das Jahr 2025 statt.
So wie es sich gehört, gab ein reges Umkrempeln der bisherigen
Songreihenfolge. Einiges wurde gestrichen, anderes wieder aus der
Versenkung geholt und natürlich gab es auch «neue» Stücke für die
erwartungsvollen Fans der Band. Für mich persönlich war vor allen
Dingen der Beginn des zweiten Teils von großem Interesse, da ein Song
präsentiert wurde, der weder von Giant Hogweed noch der Vorgängerband
jemals gespielt wurde: Eleventh Earl Of Mar vom Genesis-Album Wind &
Wuthering.
In den Tagen vor dem Gig hatte ich dann doch hin und wieder ein paar
mulmige Momente zu überstehen, da ich mich an den letztjährigen
Auftritt mit meinen heftigen gesundheitlichen Problemen erinnerte,
wodurch ich damals vom zweiten Teil des Programms nur wenig
mitbekommen hatte. Aber glücklicherweise habe ich den Gig in diesem
Jahr gut überstanden und konnte mich voll und ganz auf die grandiose
Darbietung der Jungs konzentrieren (im Gegensatz zu der jungen Frau,
die im ersten Teil offensichtlich einen Kreislaufkollaps hatte).
Neben den altbekannten und immer wieder gern gehörten Klassikern, die
zum Standardprogramm der Band gehören, gab es ein paar erfreuliche
Neuzugänge in der Setlist zu vermelden: Neben der Rückkehr des
Konzertopeners Watcher Of The Skies, war dies im ersten Teil des
Abends das oftmals übersehene kleine Juwel Seven Stones und der
Longtrack The Battle Of Epping Forrest. Ein epischer 12-Minüter, der
in Gabriels unnachahmlicher Art und Weise die Bandenkriege in dem
genannten Wald am Rande von London thematisiert.
Ja, dann kam nach der Pause endlich der lang erwartete Moment: Die
Welturaufführung von Eleventh Earl Of Mar! Auch eines dieser
unterschätzten Meisterwerke, das 1976 kurz nach dem Abgang von Peter
Gabriel von dem verbliebenen Genesis-Quartett geschaffen wurde. Ein
musikalisches Glanzstück, das die Band kongenial umzusetzen vermochte!
Wenn man so will, eine Zusammenfassung der kompositorischen
Fähigkeiten der frühen Genesis, umgesetzt und in die Neuzeit
transportiert von den begeistert aufspielenden Giant Hogweed.
Dass im weiteren Verlauf des Abends noch solche Schwergewichte wie
Firth Of Fifth und Supper’s Ready geboten wurden, versteht sich von
selbst. Das erste eine Steilvorlage für die Soli von Michael und Ralf,
das zweite eine geschlossene und überzeugende Teamarbeit, mit einem
furiosen und endlosen Jerusalem-Schrei von Stefan zum Abschluss.
Im Zugabenteil konnte man dann zumindest den Schlussteil (Closing
Section) von The Musical Box hören. Einfach genial der Song und
irgendwann wird er auch zur Gänze von der Band gespielt werden. Mit
einem grandiosen The Lamia endete nach rund 160 Minuten reiner
Spielzeit ein denkwürdiger Abend in der BlackBox. Herzlichen Dank für
eine grandiose Performance!
Aber bereits in 2 Wochen steht schon der nächste Gig auf der Agenda:
Samstag, 15.02.25, Burg-Lichtspiele, Ginsheim-Gustavsburg! Auch dies
wieder eine Première, da weder die Band noch ich selbst diese
Örtlichkeiten kennen. Man darf gespannt sein …
Hans-Jürgen