Saisonabschluss 2024 in der Scheuer
Jedes Ereignis geht einmal vorüber und so war der Gig von Giant Hogweed in der Scheuer der Abschluss des Jubiläumsjahres im Hinblick auf 50 Jahre The Lamb Lies Down On Broadway.
Da bereits um 22:30 Uhr die Disco-Night in der Scheuer begann, musste die Setlist für diesen Abend leicht gekürzt werden, da 2,5 Stunden incl. Pause für den Vortrag der Jungs natürlich im Normalfall nicht ausreichen.
Aber auch unter diesen besonderen Bedingungen lief die Band zur absoluten Höchstform auf und präsentierte einen bunten Strauß an Genesis-Klassikern der 70er Jahre. Schwerpunkt war und blieb das letzte Album mit Gabriel-Beteiligung aus dem Jahr 1974 und der Geschichte von Rael im New Yorker Untergrund.
Nach einigen Songs aus diesem Album zu Beginn der Show ging’s dann nahtlos weiter mit weiteren Highlights aus dem Genesis-Schaffen. Auch hier wurde wieder einmal deutlich, welch breites musikalisches Spektrum Genesis in der Frühphase dargeboten hat und dass Giant Hogweed überzeugend in der Lage ist, dies adäquat in die Neuzeit zu übertragen – sehr zur Freude des begeisterten Publikums, das die Band scheinbar auf Händen durch ihre fantastische Performance trug.
Meine persönlichen Favoriten waren an diesem Abend: Das emotionale The Lamia, ein verspieltes Dancing With Moonlit Knight und natürlich das ultimative Genesis-Werk schlechthin Supper’s Ready. Ein Song, der mich immer wieder beeindruckt und der sich mit der Apocalypse In 9⁄8 kurz vor Schluss zu einem regelrechten musikalischen Monster aufbaut, das mit dem abschließenden Jerusalem-Schrei von Stefan befriedet wird. Welch eine Meisterleistung der damaligen Songschreiber und der heutigen Musiker, die dies in Gänsehautmanier aufgeführt haben!
Aber Supper’s Ready wird mir auch wegen der Widmung des Songs an Elisabeth in Erinnerung bleiben, die vor ein paar Tagen ihren runden Geburtstag gefeiert hat und als absolute Genesis-(Be)Kennerin bekannt ist. Als ebensolche enthusiatische Anhängerin von Giant Hogweed war diese sympathische Geste der Band mehr als verdient!
In der urigen Atmospähre der Scheuer entwickelte sich ein Konzert, das die Band und das Publikum auf magische Weise verband und so zu einem außergewöhnlichen Gesamterlebnis für alle wurde. Da konnten auch der Gitarrenausfall bei Dance On a Volcano (der durch den Einsatz der Doppelhalsgitarre aufgefangen wurde) und ein paar soundtechnische Probleme, die die Band selbst gar nicht wahrgenommen hatte, nicht für die Eintrübung des Gesamtbildes sorgen.
Danke an eine professionell aufspielende Band, die ihren sympatischen Status wieder einmal gefestigt hat. Nicht umsonst wurde Giant Hogweed überschwänglich gefeiert an diesem Abend. Am Ende fiel die leicht gekürzte Setlist dann überhaupt nicht mehr ins Gewicht.
Man darf gespannt sein auf die weitere Entwicklung der Band im neuen Jahr und die musikalische Ausrichtung 2025. Der nächste Gig ist dann am 01.02.25 in der BlackBox im Simmertal, bei dem dann wohl das eine oder andere Geheimnis gelüftet wird. Es bleibt spannend …
Hans-Jürgen
Jedes Ereignis geht einmal vorüber und so war der Gig von Giant Hogweed in der Scheuer der Abschluss des Jubiläumsjahres im Hinblick auf 50 Jahre The Lamb Lies Down On Broadway.
Da bereits um 22:30 Uhr die Disco-Night in der Scheuer begann, musste die Setlist für diesen Abend leicht gekürzt werden, da 2,5 Stunden incl. Pause für den Vortrag der Jungs natürlich im Normalfall nicht ausreichen.
Aber auch unter diesen besonderen Bedingungen lief die Band zur absoluten Höchstform auf und präsentierte einen bunten Strauß an Genesis-Klassikern der 70er Jahre. Schwerpunkt war und blieb das letzte Album mit Gabriel-Beteiligung aus dem Jahr 1974 und der Geschichte von Rael im New Yorker Untergrund.
Nach einigen Songs aus diesem Album zu Beginn der Show ging’s dann nahtlos weiter mit weiteren Highlights aus dem Genesis-Schaffen. Auch hier wurde wieder einmal deutlich, welch breites musikalisches Spektrum Genesis in der Frühphase dargeboten hat und dass Giant Hogweed überzeugend in der Lage ist, dies adäquat in die Neuzeit zu übertragen – sehr zur Freude des begeisterten Publikums, das die Band scheinbar auf Händen durch ihre fantastische Performance trug.
Meine persönlichen Favoriten waren an diesem Abend: Das emotionale The Lamia, ein verspieltes Dancing With Moonlit Knight und natürlich das ultimative Genesis-Werk schlechthin Supper’s Ready. Ein Song, der mich immer wieder beeindruckt und der sich mit der Apocalypse In 9⁄8 kurz vor Schluss zu einem regelrechten musikalischen Monster aufbaut, das mit dem abschließenden Jerusalem-Schrei von Stefan befriedet wird. Welch eine Meisterleistung der damaligen Songschreiber und der heutigen Musiker, die dies in Gänsehautmanier aufgeführt haben!
Aber Supper’s Ready wird mir auch wegen der Widmung des Songs an Elisabeth in Erinnerung bleiben, die vor ein paar Tagen ihren runden Geburtstag gefeiert hat und als absolute Genesis-(Be)Kennerin bekannt ist. Als ebensolche enthusiatische Anhängerin von Giant Hogweed war diese sympathische Geste der Band mehr als verdient!
In der urigen Atmospähre der Scheuer entwickelte sich ein Konzert, das die Band und das Publikum auf magische Weise verband und so zu einem außergewöhnlichen Gesamterlebnis für alle wurde. Da konnten auch der Gitarrenausfall bei Dance On a Volcano (der durch den Einsatz der Doppelhalsgitarre aufgefangen wurde) und ein paar soundtechnische Probleme, die die Band selbst gar nicht wahrgenommen hatte, nicht für die Eintrübung des Gesamtbildes sorgen.
Danke an eine professionell aufspielende Band, die ihren sympatischen Status wieder einmal gefestigt hat. Nicht umsonst wurde Giant Hogweed überschwänglich gefeiert an diesem Abend. Am Ende fiel die leicht gekürzte Setlist dann überhaupt nicht mehr ins Gewicht.
Man darf gespannt sein auf die weitere Entwicklung der Band im neuen Jahr und die musikalische Ausrichtung 2025. Der nächste Gig ist dann am 01.02.25 in der BlackBox im Simmertal, bei dem dann wohl das eine oder andere Geheimnis gelüftet wird. Es bleibt spannend …
Hans-Jürgen