Rückkehr ins Sauerland!
Nach sieben langen Jahren habe ich mich zum fünften Mal auf den Weg ins Sauerland gemacht. Im Waldbahnhof von Brilon-Wald fand die Benefizveranstaltung von Wilhelm statt.
Neben der Freude, die alte Sauerland-Gang mit Wilhelm, Klaus und Wolfgang wiederzusehen, war natürlich der Auftritt von Giant Hogweed Anlass für meine etwas weitere Anreise. Diese Vorfreude war auch verbunden mit den schönen Erinnerungen an frühere Auftitte von 60% der derzeitigen Giant Hogweed-Besetzung im Sauerland, insbesondere der Gig vom 05.11.11 in der Lokomotive in Brilon (mit einem phänomenalen, fast 3‑stündigen halb akustischen und halb elektrischen Set).
Nun also der Auftritt zusammen mit Superthousand, die in 3er-Besetzung den Abend mit einem gut eineinhalbstündigen Set eröffneten. Erstaunlich, was die 3 sympatischen Jungs aus Gummersbach fuer einen tollen Sound mit ihrer progressiven Musik auf der Bühne präsentiert haben. Das war wirklich überzeugend und hat mir sehr gut gefallen. Respekt!
Jetzt aber zu Giant Hogweed: Nach kurzer (Umbau)Pause ging’s mit Watcher Of The Skies stramm in die frühen 70er Jahre von Genesis. Bei dem erst dritten Gig dieser jungen Band wurden bereits relativ souverän die alten Songs aus dieser Zeit auf die Bühne gezaubert. Erstaunlich bleibt für mich, dass die Band in der recht kurzen Zeit offensichtlich schon ihren eigenen Sound gefunden hat und das Zusammenspiel bereits gefestigt scheint … wobei sich hier die individuelle Klasse der fünf versierten Musiker letztendlich richtig auszahlt.
Im weiteren Verlauf des ersten Teils wurde u.a. neben dem titelgebenden Song ein Schwerpunkt auf ein Set der ersten 5 Songs aus The Lamb Lies Down On Brodway gelegt. Es ist auch live immer etwas Besonderes, dies «in einem Rutsch» zu hören, so wie dies auch auf der Original-LP konzipiert war.
Auch der relativ unbekannte Doppelpack aus dem unterschätzten Album Wind & Wuthering (Unquiet Slumbers For The Sleepers … und … In That Quiet Earth) führte zu Beginn des zweiten Teils deutlich vor Augen und Ohren, dass auch weniger bekannte Genesis-Songs aus dieser Zeit durchaus ihren Reiz besitzen und es wert sind, auf der Bühne präsentiert zu werden. Definitiv ein Highlight des Abends!
Natürlich, ein Genesis-Abend ohne Firth Of Fifth, Supper’s Ready oder The Cinema Show könnte niemals komplett sein! Auch diese 3 musikalischen Schwergewichte wurden von Giant Hogweed regelrecht zelebriert und haben das Publikum mitgerissen und an die «gute alte (Genesis)Zeit» erinnert. Aber diese Songs wurden nicht altbacken, sondern modern, mit sattem Drive und jeder Menge Empathie dargeboten. Etwas für Genießer!
Nach der umjubelten Zugabe badete die Band verdientermaßen in den lang anhaltenden Ovationen des Publikums. Ein Gig, der in Sachen Perfektion hohe Maßstäbe für zukünftige Shows gesetzt hat … auch wenn das eine oder andere Kabel für kurze Unterbrechungen der Show gesorgt hat.
Also bleibt festzuhalten: Ja, es hat sich (mal wieder) rentiert ins Sauerland zu fahren! Zwei interessante Bands gesehen, alte Bekannte getroffen und noch dazu einen Beitrag für einen guten Zweck getätigt – Mission accomplished! Jetzt bleibt mir nur noch DANKE zu sagen an alle Beteiligten, insbesondere an Wilhelm und seine Truppe, die es wieder geschafft haben, solch ein besonderes Event zu organisieren und auf die Beine zu stellen. Und ich freue mich natürlich auch schon auf den nächsten Gig von Giant Hogweed in gerade mal zwei Wochen: Am Samstag, 09.09.23, bei Dieter und seinem Team in Wernersberg!
Hans-Jürgen
Nach sieben langen Jahren habe ich mich zum fünften Mal auf den Weg ins Sauerland gemacht. Im Waldbahnhof von Brilon-Wald fand die Benefizveranstaltung von Wilhelm statt.
Neben der Freude, die alte Sauerland-Gang mit Wilhelm, Klaus und Wolfgang wiederzusehen, war natürlich der Auftritt von Giant Hogweed Anlass für meine etwas weitere Anreise. Diese Vorfreude war auch verbunden mit den schönen Erinnerungen an frühere Auftitte von 60% der derzeitigen Giant Hogweed-Besetzung im Sauerland, insbesondere der Gig vom 05.11.11 in der Lokomotive in Brilon (mit einem phänomenalen, fast 3‑stündigen halb akustischen und halb elektrischen Set).
Nun also der Auftritt zusammen mit Superthousand, die in 3er-Besetzung den Abend mit einem gut eineinhalbstündigen Set eröffneten. Erstaunlich, was die 3 sympatischen Jungs aus Gummersbach fuer einen tollen Sound mit ihrer progressiven Musik auf der Bühne präsentiert haben. Das war wirklich überzeugend und hat mir sehr gut gefallen. Respekt!
Jetzt aber zu Giant Hogweed: Nach kurzer (Umbau)Pause ging’s mit Watcher Of The Skies stramm in die frühen 70er Jahre von Genesis. Bei dem erst dritten Gig dieser jungen Band wurden bereits relativ souverän die alten Songs aus dieser Zeit auf die Bühne gezaubert. Erstaunlich bleibt für mich, dass die Band in der recht kurzen Zeit offensichtlich schon ihren eigenen Sound gefunden hat und das Zusammenspiel bereits gefestigt scheint … wobei sich hier die individuelle Klasse der fünf versierten Musiker letztendlich richtig auszahlt.
Im weiteren Verlauf des ersten Teils wurde u.a. neben dem titelgebenden Song ein Schwerpunkt auf ein Set der ersten 5 Songs aus The Lamb Lies Down On Brodway gelegt. Es ist auch live immer etwas Besonderes, dies «in einem Rutsch» zu hören, so wie dies auch auf der Original-LP konzipiert war.
Auch der relativ unbekannte Doppelpack aus dem unterschätzten Album Wind & Wuthering (Unquiet Slumbers For The Sleepers … und … In That Quiet Earth) führte zu Beginn des zweiten Teils deutlich vor Augen und Ohren, dass auch weniger bekannte Genesis-Songs aus dieser Zeit durchaus ihren Reiz besitzen und es wert sind, auf der Bühne präsentiert zu werden. Definitiv ein Highlight des Abends!
Natürlich, ein Genesis-Abend ohne Firth Of Fifth, Supper’s Ready oder The Cinema Show könnte niemals komplett sein! Auch diese 3 musikalischen Schwergewichte wurden von Giant Hogweed regelrecht zelebriert und haben das Publikum mitgerissen und an die «gute alte (Genesis)Zeit» erinnert. Aber diese Songs wurden nicht altbacken, sondern modern, mit sattem Drive und jeder Menge Empathie dargeboten. Etwas für Genießer!
Nach der umjubelten Zugabe badete die Band verdientermaßen in den lang anhaltenden Ovationen des Publikums. Ein Gig, der in Sachen Perfektion hohe Maßstäbe für zukünftige Shows gesetzt hat … auch wenn das eine oder andere Kabel für kurze Unterbrechungen der Show gesorgt hat.
Also bleibt festzuhalten: Ja, es hat sich (mal wieder) rentiert ins Sauerland zu fahren! Zwei interessante Bands gesehen, alte Bekannte getroffen und noch dazu einen Beitrag für einen guten Zweck getätigt – Mission accomplished! Jetzt bleibt mir nur noch DANKE zu sagen an alle Beteiligten, insbesondere an Wilhelm und seine Truppe, die es wieder geschafft haben, solch ein besonderes Event zu organisieren und auf die Beine zu stellen. Und ich freue mich natürlich auch schon auf den nächsten Gig von Giant Hogweed in gerade mal zwei Wochen: Am Samstag, 09.09.23, bei Dieter und seinem Team in Wernersberg!
Hans-Jürgen