Scheuer 2026
Nachdem ich leider den Gig in der BlackBox ausfallen lassen musste, konnte ich nun mein zweites 2026er Konzert von Giant Hogweed in der Scheuer in Idstein-Wörsdorf besuchen.
Die relativ kleine Location war bereits frühzeitig gut gefüllt und die Jungs starteten pünktlich in ihr 2026er Set.
Was soll ich sagen? Die erfrischende, mutige und teilweise auch überraschende Setlist ist wirklich ein Traum für Fans der alten Tage! Da wurden in diesem Jahr zwar viele «alte Bekannte» gestrichen, aber durch ungewöhnliche und selten gespielte Werke ersetzt. Man setzte also nicht auf Sicherheit und zeigte das breite Spektrum der frühen Genesis in aller Pracht.
Und die Band konnte somit eindrucksvoll demonstrieren, welche technischen und musikalischen Fähigkeiten in ihr stecken. Es war eine reine Freude, den Jungs «bei der Arbeit» zuzusehen und sich in diesen vielen Meisterwerken regelrecht zu verlieren …
Schon der mehr als ungewöhnliche Auftakt mit Eleventh Earl Of Mar war ein eindeutiger Fingerzeig in die vorgegebene Richtung des Abends. Danach die beiden ältesten Songs des Abends aus dem Album Trespass. Insbesondere White Mountain war eine regelrechte Offenbarung – welch unterschätzter Song aus der Frühphase von Genesis.
Danach dann (endlich – nach meinem Dafürhalten) das komplette The Musical Box! Ein Song, der mit seinen Dynamikwechseln für Furore und Gänsehaut sorgt. Ein absoluter Klassiker, der die Scheuer zum Brodeln brachte! Das sorgte für Standing Ovations!
Nach weiteren Highlight-Songs und Publikumspleasern wurde Erik am Schlagzeug entfesselt und der erste Teil mit einer Schlagzeugkanonade am Ende von The Cinema Show abgeschlossen. Welch ein traumhafter erster Teil des Abends!
Nach der Pause besuchte die Band zuerst das Fabeltier Squonk und folgte dann für einige Zeit Rael in den New Yorker Untergrund, um dort seltsame Abenteuer zu erleben.
Im Anschluss folgte ein weiteres, wenn auch kurzes Highlight: Horizons, dieses kleine akustische Gitarrenstück markierte den Einstieg in den finalen musikalischen Olymp mit dem progressiven Überwerk Supper’s Ready! Das kann man eigentlich nicht beschreiben – das muss man selbst erlebt, gesehen, gehört, gefühlt haben! Eine Apocalypse im 9/8‑Rausch und ein herzzerreißendes, scheinbar endlos klingendes «Jerusalem» zum Abschluss! Mehr geht nicht!
Die Band wurde (zurecht) überrollt von der Begeisterung der vielen Fans und startete in die Zugaben mit einem Tanz auf dem Vulkan, einem virtuosen Schlagzeugsolo und dem abschließenden, vielgliedrigen Los Endos.
Ein wahrer Genuss für die Freunde der frühen Genesis, dargeboten von einer Band, die mit sichtbarem Selbstbewusstsein und ausgestattet mit fantastischen Musikern, der aktuellen KI-Musikszene gezeigt hat, was es bedeutet, komplexe, handgemachte und emotionale Musik zu machen, die man auch noch in vielen Jahren hören wird. Well done!
So hat der Abend wieder einmal gezeigt, welche Begeisterung diese Musik auslösen und hoffentlich auch gesundheitsfördernde Wirkung entfalten kann (auch ohne Rezept, liebe Elisabeth).
Der nächste Gig ist am Freitag (!) 26. Juni, im 7 Eichen (Lemberg) in Affalterbach.
Hans-Jürgen
Nachdem ich leider den Gig in der BlackBox ausfallen lassen musste, konnte ich nun mein zweites 2026er Konzert von Giant Hogweed in der Scheuer in Idstein-Wörsdorf besuchen.
Die relativ kleine Location war bereits frühzeitig gut gefüllt und die Jungs starteten pünktlich in ihr 2026er Set.
Was soll ich sagen? Die erfrischende, mutige und teilweise auch überraschende Setlist ist wirklich ein Traum für Fans der alten Tage! Da wurden in diesem Jahr zwar viele «alte Bekannte» gestrichen, aber durch ungewöhnliche und selten gespielte Werke ersetzt. Man setzte also nicht auf Sicherheit und zeigte das breite Spektrum der frühen Genesis in aller Pracht.
Und die Band konnte somit eindrucksvoll demonstrieren, welche technischen und musikalischen Fähigkeiten in ihr stecken. Es war eine reine Freude, den Jungs «bei der Arbeit» zuzusehen und sich in diesen vielen Meisterwerken regelrecht zu verlieren …
Schon der mehr als ungewöhnliche Auftakt mit Eleventh Earl Of Mar war ein eindeutiger Fingerzeig in die vorgegebene Richtung des Abends. Danach die beiden ältesten Songs des Abends aus dem Album Trespass. Insbesondere White Mountain war eine regelrechte Offenbarung – welch unterschätzter Song aus der Frühphase von Genesis.
Danach dann (endlich – nach meinem Dafürhalten) das komplette The Musical Box! Ein Song, der mit seinen Dynamikwechseln für Furore und Gänsehaut sorgt. Ein absoluter Klassiker, der die Scheuer zum Brodeln brachte! Das sorgte für Standing Ovations!
Nach weiteren Highlight-Songs und Publikumspleasern wurde Erik am Schlagzeug entfesselt und der erste Teil mit einer Schlagzeugkanonade am Ende von The Cinema Show abgeschlossen. Welch ein traumhafter erster Teil des Abends!
Nach der Pause besuchte die Band zuerst das Fabeltier Squonk und folgte dann für einige Zeit Rael in den New Yorker Untergrund, um dort seltsame Abenteuer zu erleben.
Im Anschluss folgte ein weiteres, wenn auch kurzes Highlight: Horizons, dieses kleine akustische Gitarrenstück markierte den Einstieg in den finalen musikalischen Olymp mit dem progressiven Überwerk Supper’s Ready! Das kann man eigentlich nicht beschreiben – das muss man selbst erlebt, gesehen, gehört, gefühlt haben! Eine Apocalypse im 9/8‑Rausch und ein herzzerreißendes, scheinbar endlos klingendes «Jerusalem» zum Abschluss! Mehr geht nicht!
Die Band wurde (zurecht) überrollt von der Begeisterung der vielen Fans und startete in die Zugaben mit einem Tanz auf dem Vulkan, einem virtuosen Schlagzeugsolo und dem abschließenden, vielgliedrigen Los Endos.
Ein wahrer Genuss für die Freunde der frühen Genesis, dargeboten von einer Band, die mit sichtbarem Selbstbewusstsein und ausgestattet mit fantastischen Musikern, der aktuellen KI-Musikszene gezeigt hat, was es bedeutet, komplexe, handgemachte und emotionale Musik zu machen, die man auch noch in vielen Jahren hören wird. Well done!
So hat der Abend wieder einmal gezeigt, welche Begeisterung diese Musik auslösen und hoffentlich auch gesundheitsfördernde Wirkung entfalten kann (auch ohne Rezept, liebe Elisabeth).
Der nächste Gig ist am Freitag (!) 26. Juni, im 7 Eichen (Lemberg) in Affalterbach.
Hans-Jürgen