Saisonstart 2026
Nach einer rund 5‑monatigen Pause gab es für Giant Hogweed gleich mehrere Premieren zu feiern: Zuerst natürlich der Saisonstart 2026 mit einer brandneuen Setlist, zudem der erste Auftritt im heimatnahen Concress Center Ramstein (CCR) und erstmals in der Geschichte von Giant Hogweed und der Vorgängerband feste nummerierte Sitzplätze.
In erster Linie war logischerweise die neue Setlist von gesteigertem Interesse. Und man darf sagen, dass diese wieder einen perfekten Blick auf die Frühphase von Genesis geworfen hat. Zudem konnte die Band mit einigen ungewöhnlichen Songs überraschen und das legendäre Tafelsilber wurde natürlich auch nicht vergessen. Durch die Größe der Location kamen auch wieder die Bilder zu den einzelnen Songs auf der großen Leinwand zum Einsatz.
Ungewöhnlich gleich der Beginn: Kein Watcher Of The Skies oder The Lamb Lies Down On Broadway, sondern Eleventh Earl Of Mar. Eine erste Überraschung! Mit The Knife und White Mountain wurde danach aus dem frühen 1970er Album Trespass zitiert, das landläufig eher unter dem Radar von vielen Genesis-Fans läuft, das aber durchaus einige Perlen zu bieten hat. Insbesondere White Mountain hat mich sehr erfreut, da es schon einige Zeit auf meiner Wunschliste stand.
Dann der nächste Knaller: Das komplette The Musical Box (auch von meiner Wunschliste). Ein Gänsehaut-Song, der durch die verschiedenen Dynamikwechsel begeistert und in einem furiosen Finale endet. Ganz großes Kino! Für mich der emotionale Höhepunkt des Abends!
Unvermeidbar und definitiv alternativlos: Firth Of Fifth – ein musikalischer Geniestreich, der Michael und Ralf die Chance bot, ihr Können an den jeweiligen Instrumenten eindrucksvoll unter Beweis zu stellen.
Nach 2 kürzeren Wind & Wuthering Songs (… In That Quiet Earth und Afterglow) ging’s zum Abschluss von Teil 1 ins Autokino. The Cinema Show mit dem unglaublichen instrumentalen Schlussteil und einem Erik, der die Wände des CCR mit seinem Schlagzeugspiel erzittern ließ.
Kraftvoller Beginn nach der Pause: The Squonk von A Trick Of The Tail. Anschließend kümmerte sich Giant Hogweed mit 4 Songs intensiv um The Lamb Lies Down On Broadway. Zuerst mit dem wunderschönen, fragilen Hairless Heart, danach The Light Dies Down On Broadway und Riding The Scree aus dem Endteil des Albums. Abschließend ein virtuoses The Lamia, mit einem Stefan in Bestform.
Was dann kommen musste, war klar: Supper’s Ready! Aber als weitere Überraschung holte Ralf erneut seine akustische Gitarre heraus und spielte die «Einleitung» dazu: Horizon’s. Schön, das nach vielen Jahren mal wieder zu hören! Eine Hackett’sche Glanztat mit klassischen Einflüssen. Ja, dann ging’s los: Zweifellos das Meisterwerk der frühen Genesis! Die Vielzahl der Ideen, die in diesen rund 25 Minuten untergebracht sind, ist unglaublich und Sven, Erik, Michael, Ralf und Stefan haben Supper’s Ready regelrecht zelebriert. Eine emotionale Achterbahnfahrt mit einer durchdringenden Apocalyse In 9⁄8 und einem langen Ruf nach Jerusalem am Ende. Danach war dann im wahrsten Sinne des Wortes Schluss – steigern konnte man sich schließlich nicht mehr!
Die Zugabe aus Dance On A Volcano und Los Endos wurde in Seconds Out Manier gespielt, inklusive einem Drum-Solo von Erik. Ein knackiger und mitreißender Schlusspunkt! Danke an die Band und Wolfgang an den Reglern, für diese ungewöhnliche und mutige Setlist, die zeigt, dass sich Giant Hogweed bei den vielen Tribute-Bands von Genesis in einer unangefochtenen Spitzenposition befindet. Wohl dem, der solche Musiker in den Reihen hat und diese Musik wirklich im Blut!
Bereits in 2 Wochen steht schon der nächste Gig an: Am Samstag, 28.03.26, wird Giant Hogweed in der BlackBox in Simmertal spielen. Man sieht sich …
Hans-Jürgen
Nach einer rund 5‑monatigen Pause gab es für Giant Hogweed gleich mehrere Premieren zu feiern: Zuerst natürlich der Saisonstart 2026 mit einer brandneuen Setlist, zudem der erste Auftritt im heimatnahen Concress Center Ramstein (CCR) und erstmals in der Geschichte von Giant Hogweed und der Vorgängerband feste nummerierte Sitzplätze.
In erster Linie war logischerweise die neue Setlist von gesteigertem Interesse. Und man darf sagen, dass diese wieder einen perfekten Blick auf die Frühphase von Genesis geworfen hat. Zudem konnte die Band mit einigen ungewöhnlichen Songs überraschen und das legendäre Tafelsilber wurde natürlich auch nicht vergessen. Durch die Größe der Location kamen auch wieder die Bilder zu den einzelnen Songs auf der großen Leinwand zum Einsatz.
Ungewöhnlich gleich der Beginn: Kein Watcher Of The Skies oder The Lamb Lies Down On Broadway, sondern Eleventh Earl Of Mar. Eine erste Überraschung! Mit The Knife und White Mountain wurde danach aus dem frühen 1970er Album Trespass zitiert, das landläufig eher unter dem Radar von vielen Genesis-Fans läuft, das aber durchaus einige Perlen zu bieten hat. Insbesondere White Mountain hat mich sehr erfreut, da es schon einige Zeit auf meiner Wunschliste stand.
Dann der nächste Knaller: Das komplette The Musical Box (auch von meiner Wunschliste). Ein Gänsehaut-Song, der durch die verschiedenen Dynamikwechsel begeistert und in einem furiosen Finale endet. Ganz großes Kino! Für mich der emotionale Höhepunkt des Abends!
Unvermeidbar und definitiv alternativlos: Firth Of Fifth – ein musikalischer Geniestreich, der Michael und Ralf die Chance bot, ihr Können an den jeweiligen Instrumenten eindrucksvoll unter Beweis zu stellen.
Nach 2 kürzeren Wind & Wuthering Songs (… In That Quiet Earth und Afterglow) ging’s zum Abschluss von Teil 1 ins Autokino. The Cinema Show mit dem unglaublichen instrumentalen Schlussteil und einem Erik, der die Wände des CCR mit seinem Schlagzeugspiel erzittern ließ.
Kraftvoller Beginn nach der Pause: The Squonk von A Trick Of The Tail. Anschließend kümmerte sich Giant Hogweed mit 4 Songs intensiv um The Lamb Lies Down On Broadway. Zuerst mit dem wunderschönen, fragilen Hairless Heart, danach The Light Dies Down On Broadway und Riding The Scree aus dem Endteil des Albums. Abschließend ein virtuoses The Lamia, mit einem Stefan in Bestform.
Was dann kommen musste, war klar: Supper’s Ready! Aber als weitere Überraschung holte Ralf erneut seine akustische Gitarre heraus und spielte die «Einleitung» dazu: Horizon’s. Schön, das nach vielen Jahren mal wieder zu hören! Eine Hackett’sche Glanztat mit klassischen Einflüssen. Ja, dann ging’s los: Zweifellos das Meisterwerk der frühen Genesis! Die Vielzahl der Ideen, die in diesen rund 25 Minuten untergebracht sind, ist unglaublich und Sven, Erik, Michael, Ralf und Stefan haben Supper’s Ready regelrecht zelebriert. Eine emotionale Achterbahnfahrt mit einer durchdringenden Apocalyse In 9⁄8 und einem langen Ruf nach Jerusalem am Ende. Danach war dann im wahrsten Sinne des Wortes Schluss – steigern konnte man sich schließlich nicht mehr!
Die Zugabe aus Dance On A Volcano und Los Endos wurde in Seconds Out Manier gespielt, inklusive einem Drum-Solo von Erik. Ein knackiger und mitreißender Schlusspunkt! Danke an die Band und Wolfgang an den Reglern, für diese ungewöhnliche und mutige Setlist, die zeigt, dass sich Giant Hogweed bei den vielen Tribute-Bands von Genesis in einer unangefochtenen Spitzenposition befindet. Wohl dem, der solche Musiker in den Reihen hat und diese Musik wirklich im Blut!
Bereits in 2 Wochen steht schon der nächste Gig an: Am Samstag, 28.03.26, wird Giant Hogweed in der BlackBox in Simmertal spielen. Man sieht sich …
Hans-Jürgen