Key­boards

Dank einer fun­dier­ten klas­si­schen Musik­aus­bil­dung am Kla­vier im Alter von 9 bis 14 Jah­ren stan­den mir früh alle musi­ka­li­schen Wege offen. Mit 14 wurde ich dank des gerade neu erschie­nen Albums Invi­si­ble Touch auf Gene­sis auf­merk­sam. Ich kaufte mir dar­auf­hin das am schnells­ten erhält­li­che Album als Musik­kas­sette – es war Fox­t­rot. Nach anfäng­li­chem Frem­deln fing ich an, bei jedem Durch­hö­ren mehr und mehr Ele­mente darauf zu fin­den, die mich in den Bann der «ursprüng­li­chen» Gene­sis und des Pro­gres­sive Rocks all­ge­mein zogen. Lange Kom­po­si­tio­nen, obskure Texte, unge­wöhn­li­che Takt­ar­ten, und nicht zuletzt viel­schich­tige ana­loge Klänge – dank elek­tro­ni­scher Musik­in­stru­mente, die in den 1980er-Jah­ren am Aus­ster­ben waren wie Ham­mond­or­gel und Mel­lo­tron. Vol­ler Neu­gier und Enthu­si­as­mus wurde ich in den fol­gen­den Jah­ren zum Jäger und Samm­ler von Ton­auf­nah­men aller Art die­ses Gen­res und spe­zi­ell von Genesis.

Unter­des­sen begann mein Inter­esse an Blues, Jazz und Rock zu rei­fen und ich fing mit 17 an, in Bands zu spie­len. Mit den Back­street Romeos konnte ich in den 90er-Jah­ren im Raum Nürnberg/​Fürth etwa zehn Jahre einen inter­es­san­ten Cross­over aus Pro­gres­sive, Psy­che­de­lic und Folk­rock mit­ge­stal­ten – pysche­de­li­sche Dia­show inclu­sive. Ende der 90er-Jahre wurde im schwä­bi­schen Raum eine Afro-Latin-Jazz-Rock For­ma­tion namens Iguazu für etwa zwei Jahr­zehnte meine neue musi­ka­li­sche Heimat.

Seit 2012 kann ich mich im Raum Aalen inten­siv der Ver­to­nung von Kon­zept­al­ben von Pink Floyd und Gene­sis bei der Band B‑Kader wid­men. Zu den High­lights gehört hier sicher­lich die authen­ti­sche Ver­to­nung der Mei­len­steine Dark Side of the Moon und Wish you were here als Gesamt­kunst­werke. Als Auto­di­dakt und Mul­ti­in­stru­men­ta­list konnte ich auch meine eige­nen Kom­po­si­tio­nen erstel­len, auf­neh­men und auf den CDs Ele­ven Explo­rers und Dark Mat­ter ver­öf­fent­li­chen. Im Jahr 2022 konnte ich mit der Band Trion auch noch mei­ner Liebe zum Fusion/​Jazzrock Aus­druck verleihen.

Wie es das Schick­sal wollte, erblickte ich im Som­mer 2022 eine Vakanz an den Tas­ten bei der mir bereits vor­her bes­tens bekann­ten Band Nur­sery Cryme – eine Chance, die zu attrak­tiv war, um sie nicht zu ergrei­fen. Trotz der räum­li­chen Distanz eine traum­hafte Mög­lich­keit, mei­nen Teil zu GIANT HOG­WEED und dem Wei­ter­le­ben des «Kul­tur­guts Gene­sis» beizutragen!

Equip­ment
Korg Kro­nos
Ale­sis Nan­o­piano
E‑mu Vin­tage Keys
Ale­sis QS‑8
Arp Pro Soloist

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